Wo ist die Liebe?
Tiefe Liebe zu Erfahren bedingt Zeit. Schnell gefundene tiefe Liebe schafft zwei Welten. Die eine Welt ist die tiefe Liebe, die andere Welt ist die der Verpflichtungen, Unfreiheiten, Abhängigkeiten und vor allem Konditionierungen. Entweder durch den Partner oder den äusseren Gegebenheiten. Vorteil an dieser mal erlebten einen Seite der mit Sehnsucht nachempfundenen “der Liebe” ist nur, das es sie gibt und prägend ist. Gefahr ist, diese Tiefe wieder einfach so haben zu wollen. Vergessen sind die damals äusseren eher ungemütlichen Stimmungen, die zur schmerzhaften Trennung führten. Diese Art der Liebe kann nicht nur für sich so, ausgeklammert von Äusserem, empfunden und danach gesucht werden. So schnell und exklusiv zeigt sie sich kaum alleine. Etwas verletzendes ist immer mit dabei.
Die frohe Botschaft ist, dass es diese tiefe Herzensliebe klar gibt. Sie ist sogar in jedem Wesen zu finden. Überall um uns. Liebe ist Energie, wie alles um uns auch und sie bewegt uns, sie kann ganz tief berühren. Der kürzeste Weg diese Liebe zu finden ist ja nichts neues und für viele unbequem, sie führt zuerst durch uns selbst.
Ist Erleuchtung auch diese Liebe? Sie ist es. Das Leben ist voll von solchen Liebesstationen. Überall schlummert ein Türöffner für unsere tiefe Liebe. Es kann ein Mensch sein. Aber ein Mensch ist wie ein Magnet mit gleichen Polen. Sie reiben sich dauernd, nur Momente von Verbundenheit macht die Liebe, und es können davon viele sein, und erinnert uns an die Liebe.
Mensch hält zueinander nie still. Also doch eher der schwierigste Part die Liebe zu erleben, oder? Wenn es gelingt zu Zweit zusammen und in etwa gleichzeitig das Liebes-Herz zu spüren, für immer zu verweilen, um verschmelzen zu wollen und die Zeit einfach so vorbei gehen zu lassen, 5 Sekunden, 1 Stunde, 1 Tag, 1 Monat, 5 Jahre, bis das der Tod entscheidet, wohlan wunderbar für dieses Liebespaar. Wollen Sie dies wirklich? Ewig so zu lieben? Ja klar, es gibt ja noch vieles anderes, was auch gerne gemacht werden möchte. Aha, was dann? Beruf, Alltag, Essen, Trinken, Plaudern, mit anderen Menschen treffen…. Ah ja, es gibt ja noch diese mühsamenVerpflichtungen, oder? Meinen Sie? Irgendetwas stimmt da doch nicht.
Liebe ist keine Bedürftigkeit. Liebe ist undenkbar, nur spürbar. Also nicht planbar und schon gar nicht zu haben und noch weniger zu finden. Liebe ist niemals ein Ziel und Schluss für immer, NEIN! Liebe ist jeder Moment in sich selbst und immer in Bewegung, eben auch eine Energie. Liebe ist auch Wahrheit und ist auch Erleuchtung. Das einzige was bleibt für den Verstand ist eine Frage. Eine Frage bewegt sich dauernd. Das hat der Verstand gar nicht gerne. Er möchte unbedingt fixieren. Am besten das ganze Leben. Denn weder beim Punkt noch beim Ausrufezeichen “heureka, ich habs!” ist die Liebe zu finden. Die Liebe stirbt immer an einem Ziel, an einem Punkt, wenn Mensch sie festhält oder daran klammert! Immer einen Schritt hinter der Liebe zu gehen ist stark.
Erst bei diesen Liebesschritten trifft Mensch auf Liebesmenschen. Menschen bei denen die Liebe vor den Verpflichtungen, vor dem Müssen, vor den Verantwortungen steht. Ja dieser Zusatnd oder diese Liebesmenschen sind schwerlich fassbar und lenkbar. Ständig in Bewegung und nichts kann sie halten. Erst recht die Liebe nicht, den diese Menschen wissen nur zu gut, dass die Liebe unfassbar ist. Auch sehr unbequem für die Marktwirtschaft, den Kontroll-Organen und den Mächtigen und den Familienbanden. Liebe verlässt das Gewohnte, sie ist überall zu Hause, auch bei Ihnen, und sehnt sich nach Fülle und Ergänzung.
Was der Liebe am nächsten kommt und am stärksten und tiefsten Empfunden kann ist immer nur eine Frage! Auch die Zeit ist fragwürdig. Denn Liebe ist zeitlos, weder in einem Raum, noch ist sie messbar. Ganz einfach ausserhalb des Verstandes. Ade Wissenschaft. Ade Kontrolle. Ade Glauben. Ade Zeit.
Kann ich mich ausweinen?
Gehe ich davon aus, das weinen ein Punkt der Erkenntnis ist, so wäre das Aus-weinen die falsche Bezeichnung. Ein Aus für das Weinen, solange Tränen vergiessen bis der Schmerz sich zurückgezogen hat. Richtigerweise müsste es eigentlich los-weinen heissen. Los lassen von etwas Festgehaltenem, sich Wiederholendem. Los gehen in eine andere und neue Richtung. Ein wiederkehrendes Weinen mit dem gleichen Auslöser wäre doch wie ein stehenbleiben vor Ort, ein Looping? Mit diesen Überlegungen wäre ausweinen nicht die Lösung. Weinerlich sein könnte doch auch die selbe Bereitschaft sein wie allergisch oder aggressiv zu sein. Keine Spatzung, das Mass ist voll, Nulltoleranz.
Wie kann es dann zur Erkenntnis kommen?
Achten auf den Körper, wo genau spüre ich dieses Weinen. Bei welcher Situation oder Situationen beginnt die Weinerlichkeit. Mit diesen wichtigen Erfahrungen können Erkenntnisse ein Aha-Erlebnis auslösen. Los und weg von einem beschwerlichem Glaubenssatz oder Prinzip. Hilfe können Menschen geben, die reflektieren können, ohne die eigenen “Überzeugungen” dem Trost Suchenden aufzustülpen.
Besonders hier hilft das HumanDesign, eine Persönlichkeits- und Designanalyse in meiner Praxis.
Mann und Frau werden bereits in der Kindheit geschieden!
Was ist die nahezu perfekte Form eines Wesens? Nicht geboren zu werden? Kann sein. Aber soweit gehe ich jetzt noch nicht. Ich betrachte mal das geborene Kind, ein Mensch das entweder in der Form als Mädchen oder Bube erscheint. Empfangen von Menschen mit der ersten Feststellung, ist es ein Knabe oder ein Mädchen?
Aha es ist ein …. ! Zack, schon ist es ein Wunschkind oder eher nicht. Es entspricht einer Erwartung oder nicht. Das Kind wird solidarisiert mit dem gleichen Geschlecht. Das geschlechtliche WIR Gefühl entsteht. Eine Gemeinschaft unter Männern ODER Frauen. Männer sind so und so, und Frauen ebenso. Das Menschlein wird eingeteilt, geteilt,getrennt und unterschieden. Die Scheidung nimmt ihren Lauf.
Oh ja, nicht nur der Körper zeigt unsere Unterschiede, auch das Verhalten. Genauer gesagt, wird ein Verhalten kategorisiert in männlich oder weiblich. Die Emanzipation macht es sichtbar. Wenigstens wird jetzt auch von männlichen Frauen gesprochen, leider und komischerweise weniger von weiblichen Männern. Eigentlich schon seltsam, ist denn weiblich sein nicht in Mode? Ein weiblicher Mann? Da rümpfen aber auch viele Frauen die Nase bei diesem Gedanken.
Von mir aus alles Blödsinn. Es zeigt nichts anderes als eine Ohnmacht mit einer Gleichberechtigung, -behandlung ect. von Mann und Frau. Ohne Wertung kriegt es niemand hin, und gewertet kann nur etwas getrenntes, vergleichbares. Lösung? Ich meine ja und ganz einfach. Es werden Menschen geboren, und es sterben Menschen. Mensch spricht nur noch von Menschen, die Bezeichnung Mann und Frau dient nur noch der anatomischen Bezeichnung und nötigenfalls der Medizin – Basta! Willkommen in der Auseinandersetzung mit sich selbst, denn ohne geht es nicht, sonst bleibt die Scheidung in Mode.
Warum ist mein Partner eifersüchtig?
Betrachte mal das Wort Eifersucht. Eifersucht; die Sucht oder der Drang eifrig zu reagieren bevor hinterfragt, nachgefragt und abgewogen wird.
Alte Muster, Traumas, Erlebnisse geben eine Basis von vielen Erwartungen an einen Partner und eine schnelle Startrampe um das damalige Verletzliche abzuwehren mit wiederholenden Gesten, Worten und Taten. Die Eifersucht ist eine bedingte, festgelegte selbst gemachte und geglaubte Form der “Liebe”, eben keine bedingungslose ergänzende Liebe. Eine Liebe die enge Grenzen hat und in der beide Partner klare Spielregeln benötigen und sich dann eher verhalten mit den Mitmenschen umgehen. Eigentlich ein Exklusiv-Recht auf MEIN Partner. Ich denke ganz viele HALTEN eine solche Beziehung und kommen so mehr oder weniger gut zu recht. Ausrutscher werden sich selbst quälend verheimlicht oder eben gesagt mit dem Risiko VERLASSEN zu werden.
Wo sind die Grenzen in der die Eifersucht ausbricht und wer macht sie? Eines ist klar, die Grenzen werden hin- und hergeschoben je nach Flexibilität von ge- oder erfundenen Selbstentschuldigungen und der Findung einer Schuldbarkeit.
Lösung möglich? Klar, mit der Gewinnung der Selbstsicherheit und einer differenzierten Körperwahrnehmung ist der Weg geebnet, alles Hindernde, Geglaubte, Konditionierte und Gemeinte Schritt für Schritt zu beobachten, zu empfinden um aufzulösen. Alleine möglich? Scheint mir ziemlich schwierig. Dies geht am besten eben in einer Partnerschaft, in einer entwicklungsfähigen immer wieder auffangenden, reflektierenden Form DER Liebe, dem Ziel einer bedingungslosen Liebe, in der der Mensch im Zentrum steht, und nicht Mann und Frau. Richtung All-Liebe. Schön oder? Oder illusorisch? Eben nicht! Nachteil oder Vorteil, weil Mensch sich innerlich bewegen muss, einfach zu unbequem, nichts anderes.
Gibt es die perfekte Therapie?
Eine perfekte Therapie ist die, die es nicht gibt. Darum sind auch Therapiesysteme die sich selber nicht in Frage stellen eine scheinbare Heilung, ein mentales Konstrukt, ein Valium das ein Mensch un-empfindlich hält. Möchte ein Mensch wirklich heil werden, so ist dies nach meinem heutigen Wissensstand und meinem Empfinden nur in einem bewussten, zentrierten und instabielen Zustand möglich. Mit anderen Worten, sich ständig in Frage stellen zu können und dies ohne fremden Halt. Darum sind fragende Methoden diejenigen die aus meiner Sicht am nächsten an die wahrhafte Heilung kommen.
Sind Gefühle störend?
Das Gefühle das Stärkste ist was empfunden werden kann scheint unumstritten zu sein. Ich unterscheide zwischen Gefühle und Empfindunng. Die Empfindung wird gesucht und das daraus entstehende Gefühl kann so gut wie möglich mit einer Reaktion am Körper beobachtet werden. Ein Gefühl alleine ist von überwältigender Art und und schwierig beobachtbar. Das wird wahrscheinlich auch der Grund sein, das von “störenden” Gefühlen gesprochen wird, und mit dem üblich rationalem Vorgehen der äusseren Einwirkung versucht wird, diese Störung zu beseitigen. Offensichtlich eine Verdrängung von wichtigen Veränderungshinweisen.
Freiheit ist ein Zustand von zentrierter, bewusster Instabilität?

Gehen ist nur möglich bei einem Zustand von Instabilität - nur sich fallen lassen können, um sich dann mit den Beinen abwechselnd aufzufangen ergibt ein vorwärtskommen. Gehen kann befreien, pilgern?
Freiheit ist ein Zustand von zentrierter, bewusster Instabilität!
Freiheit ist ein Zustand von höchster Improvisation und Kreativität. Die einen sagen zu dem Gegenwärtigkeit, die anderen das Sein. Freiheit ist nicht fassbar, weil sie sich ständig ändert. Freiheit ist ein Wissen, dass wir ein Teil von Allem sind.
Biologisch gesehen ist jede von den 50 Billionen Zellen die unseren Körper bilden verwandt und verbunden mit allen sichtbaren und unsichtbaren Dingen.
Neurologisch betrachtet erschaffen wir Dinge um diese zu begreifen. Und sobald Mensch etwas greifbar gemacht hat, ist es nicht mehr lebendig. Begriffe zu schaffen ist eine Angst vor Diesen Beitrag weiterlesen »
Liebe ist … oder Liebe ist es nicht …

Liebe ist ganz, also ergänzend, oder?
Intimes Leben hat wenig mit Sex zu tun!
Intimität ist ein Ort der grösstmöglichen Verletzung.
Ein Mensch öffnet sich nur vorsichtig, um eine unberührte Tiefe zu erkennen und zu spüren, oder sich in feinen Empfindungen zu schwelgen. Ein abrupter Abbruch, entweder durch hörbares, sehbares, riechbares oder spürbares, lässt die Intimität sofort distanzieren und erschweren. Ein Schock oder Trauma ist geschehen.
Intim mit jedem.
Intimität kann sehr wohl auf allen Ebenen geschehen, nicht nur in der Sexualität. Stellen Sie sich vor, Sie würden intim essen und trinken, intim sprechen oder beim Begrüssen intim die Hand geben. - Intim sein mit jedem? - Na klar. Aber zuerst die Vorprüfung. Versuchen Sie sich vorzustellen intim mit Ihrem Lebenspartner in allen genannten Bereichen zu sein. Vorstellbar, oder nicht? Fühlt es sich Diesen Beitrag weiterlesen »
Improvisation ist Einmalige Inspiration – Eins mit sich und Allem
Dieses improvisierte Flügelspiel geschah einmal und bleibt einmalig so wie es ist. In einer bestimmten Stimmung gespielt, eins mit sich selber, mit den Tasten und gänzlich erwartungslos.
Eine solche Phase ist pure Gegenwärtigkeit, in diesem Falle die reinste “Seelenmusik”. Es spielt grundsätzlich keine Rolle, ob diese Musik üblicherweise gefällt oder nicht, sondern dass der Zuhörer dabei fühlt und empfindet mit dem Spiel. Wo spüren Sie am Körper die Musik?
Inspiration ist pure Offenheit, übersetzt durch unseren Körper in einen Ausdruck, das sich Improvisation nennt. Improvisieren ist nichts anderes, als “einfach mal machen”, völlig unplanmässig. Improvisieren geschieht aus reinster Inspiration. Diese Offenheit öffnet auch das Umfeld, die Menschen, ganz bedingungslos, einfach so. Mensch spürt Diesen Beitrag weiterlesen »
